News vom St. Galler Verband für Weiterbildung.


Tagung «Migration und Bildung» mit Regierungsrat Klöti

An der Tagung Migration und Bildung, die der SVW am 23. Juni in St. Gallen durchführt, wird in der Schlussdiskussion auch der St. Galler Regierungsrat  Martin Klöti auftreten. Klöti ist Vorsteher des Departements des Innern, dem die Themen Integration und Gleichstellung angegliedert sind. Neben Klöti ist auch der Präsident der Wirtschaftsregion St. Gallen, David Ganz, auf dem Podium.

Die Tagung «Migration und Bildung - was wir bieten und was wir lernen können» stösst auf grosses Interesse. Bereits sind 100 Anmeldungen bei uns eingegangen, damit ist die Tagung ausgebucht.
Wir danken Ihnen für das rege Interesse. Die angemeldeten Personen erhalten in den nächsten Wochen die detaillierten Informationen zur Tagung.


Hier gibt es mehr Infos zur Tagung

 

 

25. HV des SVW am 25. Februar in St. Gallen

Am 25. Februar 2016 konnte SVW-Präsident Felix Mätzler die Teilnehmenden zur 25. Hauptversammlung des SVW begrüssen, und zwar einmal mehr im Hotel Dom in St. Gallen, wo die Teilnahme mit einem guten Nachtessen vergolten wurde. Anders als in den zwei Jahren davor, nahmen die Mitglieder eher spärlich an der HV teil, die auch inhaltlich keine grossen Wellen warf.

Was an der HV diskutiert und beschlossen wurde, steht hier im Protokoll.

 

 

Bildung für Flüchtlinge: Es fehlt die Koordination

Flüchtlinge und ihre Ausbildung, das war das Thema des Quartalstreff des SVW, der  am 21. Januar in St. Gallen stattfand. Gäste waren Ursula Surber, Präsidentin vom Solidaritätshaus, und Karl Oss, Lehrgangsleiter der Integrationskurse beim Kanton St. Gallen.
Beide haben es in ihrem Alltag mit Flüchtlingen und ihrer Bildung zu tun, und beide kamen zum Schluss: Die Situation ist angespannt, so gross ist die Zahl der Menschen, die da kommen, und so unterschiedlich sind Kulturen und Bildungsbiographien. Karl Oss erlebt das mit Menschen im Teenageralter, manche sind sogenannte UMAs, also unbegleitete minderjährige Asylsuchende. Der Kanton bietet den Jugendlichen Integrations- und Sprachkurse. Doch Oss macht sich nichts vor: «Eine siebzehnjährige Somalierin hat auch nach dem Kurs keine Chance, eine Lehrstelle zu finden, wohl nicht einmal eine Anlehre ist möglich.» Zu hoch sind Ansprüche unserer Berufswelt für einen Menschen aus einem Land mit einem völlig anderen sprachlichen, sozialen und schulischen Hintergrund.
Im Solihaus und in der dort angegliederten Schule Integra verkehren die Leute, die vom Staat keinerlei Förderung (mehr) erhalten: Menschen, die noch im Asylverfahren stecken und solche, die abgewiesen wurden. Ihnen bietet das Team von Ursula Surber ebenfalls Bildung, vor allem  Deutschkurse, aber auch etwa Nähkurse. Ausserdem gibt es im Solihaus eine Tagesstruktur: «Da wird gekocht, da wird gegessen, da kommen Menschen zusammen.»
Einig waren sich Ursula Surber und Karl Oss im von SVW-Präsident Felix Mätzler geleiteten Gespräch in einem weiteren Punkt: Es fehlt nicht an Bildungsangeboten für Flüchtlinge, und auch das Geld wäre da (der Kanton St. Gallen verdient an seinen Flüchtlingen). Aber es fehlt eine Stelle, die eine Übersicht über das Problem hat und die die Angebote koordiniert.

Nach dem Q-Treff, beim Apéro im Solihaus, wurde viel diskutiert (Foto A. Brugger)

 

Q-Treff «Hochsensibel» zog 60 Interessierte an

Sind Sie hochsensibel?» fragten wir in der Einladung zum Q-Treff vom 15. September 2015. Mehr als 60 Personen wollten die Frage beantwortet haben, und mehr als die Hälfte von ihnen war nicht SVW-Mitglied, sondern hatte in einer kleinen Notiz im St. Galler Tagblatt von diesem Q-Treff erfahren.

Dass wir mit dem Thema im Trend liegen, bestätigte denn auch Brigitte Küster, Leiterin des Instituts für Hochsensibilität in Altstätten (SG). Sie wurde während rund einer Stunde vom Journalisten und SVW-Präsidenten Felix Mätzler interviewt und erzählte dabei als Fachfrau, aber auch als Betroffene, was Hochsensibilität im Alltag bedeutet.
So ist typisch für Hochsensible, dass ihre «Komfortzone» weniger ausgeprägt ist als bei anderen Menschen. Das kann dann etwa bedeuten, dass Hochsensible bereits von der Hintergrundmusik im Warenhaus so genervt werden, dass sie ein solches fortan meiden. Auch hallen bei ihnen – vor allem unangenehme – Erfahrungen länger nach als bei weniger sensiblen Leuten.
Fachfrau Brigitte Küster zeigte Möglichkeiten, wie man sich als Hochsensible oder Hochsensibler Oasen der Ruhe im hektischen Alltag schaffen kann. Sie mahnte aber auch, sich von der Hochsensibilität nicht allein beherrschen zu lassen.

 

SVW-Tagung mit Clown Pello: Humor ist eine Haltung

Die diesjährige Tagung des SVW gestaltete Clown Pello im Schloss Wartensee ob dem Bodensee. Pellos Thema war der «Humor in der Weiterbildung».
Wer nun für diesen Tag endlose Diskussionen über Humor oder gar gruppendynamische Prozesse erwartet hatte, musste enttäuscht werden. Pello, ganz Clown, machte eine rund achtstündige Show, vor - und mit - Publikum. Dabei zeigte er in Dutzenden von Beispielen, wie man mit Humor, mit dem Spiel von Lockerheit und Spannung, die Teilnehmenden begeistern und für sich, den Unterricht und ein Thema gewinnen kann.
Humor ist eine Haltung, das kam klar zum Vorschein bei Pello, der sich auch nicht scheute, sein Publikum zu provozieren: «Dein Lachen ist so schön, warum versteckst du es hinter der Hand?»
Rund 30 Personen folgten an diesem Donnerstag anfangs Juni Pello und dem SVW ins märchenhafte Ambiente des Schlosshotels Wartensee. Und wer Pello und seine Botschaft begriffen hatte, wusste am Schluss: Humor bedeutet nicht Witze zu erzählen, es braucht dafür auch keine rote Nase. Humor bedeutet in erster Linie, die Menschen gern zu haben und ernst zu nehmen. Pello hat das vorgelebt.

Mit Humor Menschen für ein Thema gewinnen...

...und zur Entfaltung bringen.